Profil

Der Arbeitsbereich Geschichtsdidaktik beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen und der systematischen Gestaltung von Prozessen des historischen Lernens und Lehrens. Dabei stehen Ansätze eines neuen problemorientierten Geschichtsunterrichts und der Spurensuche Geschichte ebenso im Mittelpunkt wie die Bedeutung der Kompetenzorientierung für die Professionalisierung von angehenden Geschichtslehrern/-lehrerinnen.
Ein weiterer Schwerpunkt des Arbeitsbereichs liegt in der Erforschung von individuellen und kollektiven Deutungskonstrukten im Umgang mit Geschichte in der Schule und in der Öffentlichkeit. Es sind dabei Themen aus unterschiedlichen Epochen (Gutenberg-Rezeptionen, historische Vereine, Migrationen), die im Mittelpunkt stehen und die regionale wie auch die nationale Geschichtskultur in Europa (auch unter Einbeziehung des ost- und südosteuropäischen Raumes) berücksichtigen.
Der Arbeitsbereich Geschichtsdidaktik beteiligt sich am BMBF-finanzierten Projekt der Universität Mainz, das 'Lehr-Lern-Forschungslabor - Ort zukunftsorientierter Kooperation in der Lehramtsausbildung' im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung. Im Bereich dieses Projektes wird in den nächsten Jahren auch ein Forschungsschwerpunkt zur kognitiven Aktivierung im historischen Lernen liegen. Ein weiterer Schwerpunkt des Arbeitsbereichs liegt in Kooperation mit dem Studienbüro auf einer Hochschuldidaktik, die sich der Erforschung von Lehr- und Lernprozessen im universitären Fach Geschichte widmet.