Geschichtswissenschaftliches Schreiben lehren

Das „Produkt“ im Blick: Studierende zur Seminararbeit begleiten

Die Seminararbeit gilt in den geschichtswissenschaftlichen Studiengängen weiterhin als Kernziel grundständiger Lehre. Alle methodisch-didaktischen Weiterentwicklungen der letzten Jahre in der geschichtswissenschaftlichen Lehre haben daran nichts Grundlegendes geändert. Das Schreiben dieser Arbeit gilt bis heute als „das A und O des Studiums“ (Birgit Emich). Seminararbeiten sind die „Königsdisziplin (…), die eine entsprechende Heranführung der Studierenden an dieses komplexe Format notwendig machen“ (Rainer Pöppinghege).

Der Workshop, der die gemeinsamen Überlegungen des schreibdidaktischen Workshops in Bielefeld vom März 2018 fortsetzt, soll die Vermittlung der Fähigkeiten, die es zum erfolgreichen Abfassen einer Seminararbeit braucht, aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Er bietet Historikerinnen und Schreibdidaktikerinnen Gelegenheit, sich über eine spezifisch geschichtswissenschaftliche Schreibdidaktik und/oder schreibdidaktische Elemente in geschichtswissenschaftlichen Lehrveranstaltungen auszutauschen. Im kollegialen Rahmen können Aufgabenstellungen und Lehrmethoden, curriculare Entscheidungen, schreibdidaktische Interventionen und Maßnahmen vorgestellt, erprobt und reflektiert werden. Mainzer Studierende werden aktiv in die Diskussionen eingebunden; gerne dürfen auch Teilnehmer*innen interessierte Studierende mitbringen.

TERMIN & ORT: Donnerstag, den 23. Mai 2019, und Freitag, den 24. Mai 2019, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Jakob-Welder-Weg 18 & 20, 55128 Mainz

LEITUNG: Dr. Andreas Frings, Dr. Heidrun Ochs

KONTAKT & ANMELDUNG: Dr. Andreas Frings, Tel.: +49 6131 392-6785, afrings@uni-mainz.de; Dr. Heidrun Ochs, Tel.: +49 6131 39-24458, heidrun.ochs@uni-mainz.de

Programm

Donnerstag, 23. Mai 2019, 18.00 Uhr,

Podiums-Diskussion, Fakultätssaal, Philosophicum I

Teilnehmer

  • Eric Beres (SWR | Report Mainz)
  • Björn Gebert (ULB Münster, Fachreferent und Mitherausgeber des Wissenschaftsblogs „Mittelalter")
  • Jürgen Heimbach (Schriftsteller)
  • Heather King (JGU, Studentin)
  • Dr. Anna Kranzdorf (JGU, Persönliche Referentin des Präsidenten)
  • Lara Luisa Storch de Gracia Asensio (JGU, studentische Tutorin)

Moderation

  • Prof. Dr. Jan Kusber (JGU | Historisches Seminar)

 

Freitag, 24. Mai 2019, 9-17 Uhr

Workshop, Besprechungsraum im EG des Philosophicum II

9.00 Uhr - Raoul Hippchen | Mainz
Seminararbeiten und andere Probleme. Empirische Forschungen zu Herausforderungen in der Studieneingangsphase

9.45 Uhr - Maik Schmerbauch | Berlin
Probleme bei grundlegenden (geschichts-)wissenschaftlichen Arbeitsweisen

10.30 Uhr - Pause

11.00 Uhr - Friederike Neumann | Bielefeld
Alles oder nichts oder was? Zur Auswahlproblematik in der kompetenzorientierten Lehre

11.45 Uhr - Hiram Kümper | Mannheim
Geschichte in Leichter Sprache

12.30 Uhr - Mittagspause

14.00 Uhr - Angela Siebold | Frankfurt
Schreibvermittlung im Grundstudium

14.45 Uhr - Susanne Korbel | Graz
Am Weg zur Seminararbeit: Essays zum Finden der eigenen Historikerstimme

15.30 Uhr - Kaffeepause

16.00 Uhr - Marlen Fies, Ulrike Pospiech & Claudia Spanier | Duisburg-Essen
Geschichtswissenschaftliche Seminararbeiten mit dem FöBesS-Raster feedbacken

16.45 Uhr - Schlussdiskussion