Tagung zu „1968“. Ein Schlüsselereignis in transnationaler Perspektive

Kurs: „1968“
Ein Schlüsselereignis in transnationaler Perspektive

ILF-Nr.: 02I 406101

Termin: 02.11. – 03.11.2010

Ort: Erbacher Hof, Grebenstr. 24 – 26, 55116 Mainz
Tel.-Nr. (0 61 31) 25 75 26, Fax: (0 61 31) 25 75 14

In Kooperation mit dem Historischen Seminar der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, dem Verein der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD), LV RLP
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Leitung: Dr. Jürgen Kost, ILF Mainz
PD Dr. Hans-Christian Maner, Universität Mainz
StD Hans Berkessel, Regionaler Fachberater Geschichte Rheinhessen, VGD

„1968“
Ein Schlüsselereignis in transnationaler Perspektive

Das Jahr 1968 gilt als ein epochaler Einschnitt in der deutschen und internationalen Geschichte. Modernisierungs- und Demokratisierungsprozesse, Proteste und Aufstände, politischer und kulturel-ler Wandel werden mit dieser Zeit verknüpft, die im Rückblick betrachtet vielleicht die bis dahin deut-lichste Infragestellung der Nachkriegsordnung in Europa war. Die in Deutschland und in den meis-ten deutschen Schulbüchern vorherrschende Darstellung kreist hierbei zumeist um die Geschehnis-se im eigenen Land, während transnationale Blickwinkel eher selten berücksichtigt werden. Dass „Studentenunruhen“ und „Prager Frühling“ zwei Seiten einer Medaille sind, ist im Bewusstsein der heutigen Schülerinnen und Schüler zumeist nicht präsent.

Vor diesem Hintergrund will die Fortbildungsveranstaltung für rheinland-pfälzische Lehrerinnen und Lehrer aller weiter führenden Schularten (Sek. I/II) den aktuellen Stand der historischen Forschung zu 1968 in der westlichen Welt, in Rheinland-Pfalz sowie in Ostmittel- und Südosteuropa resümieren und unterrichtspraktische Hilfestellungen für die schulische Vermittlung des Themas geben. Dabei werden ausgewiesene Historiker und Didaktiker zu Wort kommen.

Folgendes Programm ist vorgesehen:

Dienstag, 02.11.2010

09:30 Uhr DR. JÜRGEN KOST, Fachbereichsleiter des ILF Mainz
StD HANS BERKESSEL, Regionaler Fachberater Geschichte Rheinhessen
PD Dr. HANS-CHRISTIAN MANER, Universität Mainz
Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmer/innen,
Einführung in das Programm

10:30 Uhr PROF. DR. JOACHIM SCHOLTYSECK, Historiker, Universität Bonn
1968 in der westlichen Welt
Vortrag mit anschließender Diskussion

12:00 Uhr Mittagspause

14:00 Uhr PROF. DR. MICHAEL KIßENER, Historiker, Universität Mainz
1968 in Rheinland-Pfalz
Vortrag mit anschließender Diskussion

15:30 Uhr Kaffeepause

16:00 Uhr PD DR. HANS-CHRISTIAN MANER, Historiker & Didaktiker, Universität Mainz
1968 im östlichen Europa
Vortrag mit anschließender Diskussion

17.30 Uhr DR. RALPH ERBAR, Historiker, Studienfachleiter Geschichte
Kurzvorstellung der Ziele und Aktivitäten des Geschichtslehrerverbandes

18:30 Uhr Abendessen

19:30 Uhr Gemütliches Beisammensein – Ausklang des Seminartages

Mittwoch, 03.11.2010

09:00 Uhr DR. PETER ADAMSKI, Seminar für Didaktik der Geschichte, Universität Frankfurt/M.
Überlegungen und Hinweise zur unterrichtspraktischen Umsetzung des The-mas unter dem Aspekt der Kompetenzorientierung
Kurzvortrag und Diskussion

09:30 Uhr GRUPPENARBEIT IN ZWEI ARBEITSGRUPPEN ZUR SEKUNDARSTUFE I U. II
Deutschland in den 1960er Jahren – der Alltag
Vorstellung eines Konzepts und Erarbeitung einer Unterrichtsreihe für die Sek. I

10:30 Uhr Kaffeepause

11:00 Uhr FORTSETZUNG DER GRUPPENARBEIT
1968 in der westlichen Welt
Vorstellung eines Konzepts und Erarbeitung einer Unterrichtsreihe für die Sek. II

12:00 Uhr DR. PETER ADAMSKI (Moderation)
Präsentation der Gruppenarbeitsergebnisse und Aussprache

12:30 Uhr Mittagessen

14.00 Uhr StD HANS BERKESSEL, Regionaler Fachberater Rheinhessen
1968 im Schulbuch und in der didaktischen Literatur
Vorstellung von Literatur und Unterrichtsmaterialien

15:00 Uhr Aussprache und Feedback zum Seminar
Moderation: StD HANS BERKESSEL/DR. JÜRGEN KOST/PD DR. HANS-CHRISTIAN MANER

15:30 Uhr Ende des Seminars